Höhere Zinsen über die Grenze hinaus
In Zeiten der Zinswende blicken viele deutsche Sparer ins europäische Ausland. Banken aus Ländern wie Italien, Schweden oder Malta bieten oft deutlich höhere Tagesgeldzinsen als heimische Institute. Doch ist das Geld dort sicher?
Die europäische Einlagensicherung
Grundsätzlich gilt: In allen EU-Mitgliedsstaaten sind Bankeinlagen gesetzlich bis zu 100.000 Euro pro Kunde und Bank geschützt. Sollte die Bank insolvent werden, greift der nationale Einlagensicherungsfonds des jeweiligen Landes.
Das Länderrisiko
Die Sicherheit Ihrer Einlage hängt somit von der Bonität des Landes ab, in dem die Bank ihren Sitz hat. Führende Ratingagenturen (wie S&P, Moody's, Fitch) bewerten die Kreditwürdigkeit von Staaten. Ein AAA-Rating (wie Deutschland) bietet höchste Sicherheit. Bei Ländern mit niedrigerem Rating (z.B. BBB) ist das theoretische Ausfallrisiko des Staates höher. Sparer sollten daher den Zinsaufschlag gegen dieses (wenn auch geringe) Länderrisiko abwägen.
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